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Die Nasenkorrektur

Fakten zur Nasenkorrektur

OP-Dauer:2 - 3 Stunden
Betäubung:Vollnarkose
Klinikaufenthalt:1 - 2 Nächte stationär
Fadenzug:nach 1 Woche
Gesellschaftsfähig:nach 2 Wochen
Arbeitsfähig:nach 2 Wochen
Kosten:4.400€ - 8.000€

 

Die Nase stellt einen zentralen Part unserer Gesichtspartie dar und fällt daher direkt ins Auge. Für Personen, die mit dem Erscheinungsbild ihrer Nase nicht zufrieden sind, kann dies oftmals das gesamte Wohlbefinden negativ beeinflussen. Eine professionelle Nasenkorrektur verhilft zu verstärktem Selbstbewusstsein und einem neuen Lebensgefühl.

Die Nasenoperation zählt zu den beliebtesten Schönheitsoperationen und wird nicht nur aus ästhetischen Gründen durchgeführt. Auch Atemwegsbeschwerden lassen sich durch diesen Eingriff beheben. Somit können oftmals zwei Probleme zugleich gelöst und dem Patienten das Leben nachhaltig erleichtert werden.

Videos zur Nasenkorrektur

Dr. Sandweg beantwortet noch weitere Fragen zum Thema Nasen-OP:

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FAQs zur Nasenkorrektur

Für wen ist eine Nasenkorrektur interessant?

Nasenkorrekturen sind interessant für Menschen, die entweder Probleme mit ihrer Nasenatmung haben oder für diejenigen, die unzufrieden mit dem äußeren Erscheinungsbild ihrer Nase sind. Beide Probleme lassen sich natürlich in einem Eingriff kombinieren. Es lassen sich nicht nur Nasenhöcker kombinieren, sondern auch zu große oder schiefe Nasen sowie plumpe Nasenspitzen.

Nasen-OP: Welche Beschwerden sind häufig?

Die häufigste Beschwerde direkt nach einer Nasenkorrektur ist, dass man Tamponaden in beiden Nasenlöchern hat. Diese werden direkt am Tag nach der Operation schmerzfrei und an einem Stück entfernt. Danach sind die Beschwerden gering bis gar nicht vorhanden. Solange der Gips noch auf der Nase ist, kommt es nicht zu Schmerzen. Wird der Gips abgenommen, sind noch Schwellungen vorhanden, sowohl äußerlich als auch innerlich. Eine weitere häufig auftretende Beschwerde ist ein Taubheitsgefühl in Nasenspitze, Oberlippe und Schneidezähnen. Solange noch Schwellungen vorhanden sind, kann es außerdem zu Atmungsbeschwerden kommen.

Zu welchen Risiken kommt es nach einer Nasenoperation?

Wie bei jeder Operation kann es zu einer Blutung und Nachblutung kommen, die im schlimmsten Fall zu einer Revision führt, so dass eine weitere Operation notwendig wird. Außerdem kann es zu einem Infekt und zu einer Schwellung kommen, die wenige Monate anhalten kann. Es kommt zu einem Taubheitsgefühl der Haut und bei einem offenen Zugang ist auf jeden Fall eine Narbe vorhanden, die aber nicht sichtbar ist. Weitere kleine Risiken sind eine Nasenatmungsbehinderung durch die innere Schwellung und ein verlängertes Laufen der Nase vor allem im Winter.

Wie läuft eine Nasenkorrektur ab?

Zu Beginn der Behandlung wird in einem Beratungsgespräch ermittelt, was den Patienten stört und was die jeweiligen Vorstellungen sind. Während einer innerlichen sowie äußerlichen Untersuchung der Nase werden funktionelle Hindernisse festgestellt, die direkt mitbehandelt werden können. Danach werden Fotos erstellt und durch ein elektronisches Programm können Bilder angefertigt werden, wie die Nase nach der Operation aussehen wird. Nach der Operation bleibt der Patient in der Regel 2 Nächte stationär in unserer Klinik. Eine Woche später werden Gips und Nähte in der Praxis entfernt. Der Patient ist dann noch eine Woche etwas eingeschränkt aber nach insgesamt zwei Wochen wieder voll arbeits- und gesellschaftsfähig.

Ist eine Nasenkorrektur auch ohne OP möglich?

Es gibt Methoden, die Nase auch ohne Operation zu korrigieren. Allerdings kann man die Nase durch diese nur gering korrigieren. Beispielsweise kann man Höcker durch Fillermaterial ausgleichen, wodurch die Nase im Gesamten aber größer wird. Dies ist deshalb nicht zu empfehlen, wenn der Patient von Haus aus schon eine große Nase hat. Durch Filler kann die Nasenspitze angehoben werden oder der Muskel, der die Nasenspitze nach unten drückt, mit Botox behandelt werden. Das alles sind sehr feine Veränderungen. Möchte man größere Veränderungen erzielen, ist eine Operation notwendig.

Wie viel kostet eine Nasenkorrektur?

In unserer Praxis beginnen die Kosten für eine Nasenkorrektur bei 4.500 Euro. Bei komplexeren Nasenoperationen sowie Rekonstruktionen können die Kosten auf bis zu 8.000 Euro ansteigen.

Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Nasenkorrektur?

Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen in Deutschland übernehmen die Kosten für eine Nasenkorrektur dann, wenn die Nasenatmung eingeschränkt ist und ein funktionelles Hindernis besteht. Oft geht es hierbei um die Nasenmuschel oder -scheidewand, eher selten hat dies knöcherne Ursachen. Es ist aber so, dass die meisten Patienten zusätzlich einen ästhetischen Wunsch haben und ästhetische Behandlungen werden von der Krankenkasse generell nicht übernommen.

Was sind die häufigsten Gründe für eine Nasenoperation?

Patienten unterziehen sich meist einer Nasen-OP, weil sie mit dem Erscheinungsbild ihrer Nase unzufrieden sind. Die Nase ist beispielsweise zu groß, schief oder lang, hat einen Höcker oder eine zu tief stehende Nasenspitze. Selten ist die Nase zu klein, dann kann die Nase aber auch vergrößert werden. Der Wunsch nach einer rein funktionellen Nasenkorrektur besteht eher selten. Die Patienten, die nur die innere Nase korrigiert bekommen wollen, gehen in der Regel zu einem HNO-Arzt.

Wie findet man den richtigen Arzt für eine Nasenkorrektur?

Die Nasenkorrektur wird nicht in vielen Abteilungen durchgeführt und sofern auch nicht überall gelehrt. Man sollte sich also durchaus vorher im Internet über den Werdegang des Arztes informieren oder ihn fragen, wo er seine nasenchirurgische Ausbildung erhalten hat. Außerdem sollte man sich darüber informieren, wie häufig der Operateur Nasenkorrekturen durchführt und ob man Vorher-Nachher-Bilder sehen kann.

Ab wann ist eine Nasenkorrektur frühestens machbar?

Eine Nasenkorrektur sollte allerfrühestens nach abgeschlossenem Wachstum des Schädels durchgeführt werden und ist sonst nur bei Unfällen anzuraten. Das Wachstum ist aber meist vor der Volljährigkeit abgeschlossen, weshalb Nasenkorrekturen in unserer Praxis grundsätzlich erst ab 18 Jahren durchgeführt werden. Ausnahme sind funktionelle Störungen, die so gravierend sind, dass man von diesem Grundsatz abweichen kann.

Kann man nach einer Nasenoperation normal riechen und atmen?

In der Regel kann man nach einer Nasenkorrektur normal riechen und atmen, wenn auch nicht direkt danach. Da für ein paar Wochen die Schleimhäute angeschwollen sind, können der Geruchs- und Geschmackssinn eingeschränkt sein. An und für sich werden der Geschmacks- und Geruchssinn aber nicht beeinträchtigt, nur das Hinführen der Luft kann durch die Schwellung beeinträchtigt sein.

Was sind die Vor- und Nachteile einer Nasenkorrektur im Ausland?

Der einzige Vorteil einer Nasenkorrektur im Ausland ist der wahrscheinlich sehr viel günstigere Preis. Ansonsten gibt es eigentlich keinen Grund, weshalb man für eine Nasenkorrektur ins Ausland gehen sollte, da es in Deutschland hervorragende Nasenchirurgen gibt. Ein Nachteil ist sicherlich, dass man eine weite Anreise hat und seinen Chirurgen bei Problemen nach der Operation nur sehr schwer erreicht. Gerade bei der Nasenkorrektur bedarf es einer intensiven Nachsorge, da die Patienten sich oftmals unsicher sind und sich an ihr neues Erscheinungsbild gewöhnen müssen. Deshalb braucht es auch oft psychische Unterstützung durch den Chirurgen. Das ist im Ausland nicht nur durch die lange Anreise schwierig, sondern auch oft durch eine bestehende Sprachbarriere.

Warum führen viele Chirurgen keine Nasen-OPs durch?

Da die Nasenkorrektur ein sehr aufwendiger und schwieriger Eingriff ist, muss man das gut lernen, Routine darin haben und gute Ergebnisse liefern. Es gibt nicht so viele Plastische Chirurgen in Deutschland, die diese Kriterien erfüllen. Außerdem bedarf es nach dem Eingriff einer intensiven Nachsorge und es gibt Chirurgen, die sich das entweder nicht zutrauen oder das nicht machen möchten.

In welchem Alter sind die Patienten, die sich die Nase operieren lassen?

In unserer Praxis ist das ein ganz breites Spektrum. Die jüngsten Patienten sind 18 Jahre und die älteste Patientin, die ich operiert habe, war 74 Jahre alt. Eine Häufigkeit besteht allerdings Anfang 20, da die Leute sich dann intensiver damit beschäftigen oder beschließen, tatsächlich etwas machen zu lassen. Das Ganze verteilt sich dann relativ homogen über die nächsten Jahrzehnte, wobei Nasenkorrekturen im höheren Alter eher selten sind.

Wie zufrieden sind die Patienten nach einer Nasen-OP?

Die Patientenzufriedenheit nach einer Nasen-OP ist generell sehr hoch. Wichtig dabei ist es, realistische Erwartungen zu setzen und sich darüber im Klaren zu sein, dass nicht jede Nase auch jedem steht. Deshalb muss immer das Gesamtbild des Patienten betrachtet werden. Sind Operateur und Patient sich über die Vorstellung einig, dann ist die Patientenzufriedenheit im Anschluss sehr hoch. Bei den funktionellen Korrekturen ist die Zufriedenheit auch sehr hoch, sobald die Schwellungen nach bis zu 3 Monaten vollständig abgeklungen sind.

Wie viele Nasenoperationen werden pro Jahr durchgeführt?

Das ist sehr unterschiedlich. Es kommt dabei auf die Größe der Abteilung, das Einzugsgebiet und die Nachfrage an. Man kann sagen, dass jemand, der einen Fokus auf die Nasenchirurgie hat, im Jahr mindestens 80 nasenchirurgische Eingriffe durchführen sollte, um die Routine zu bewahren und die Qualität abzuliefern.

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